William C. Campbell

William Cecil Campbell (* 28. Juni 1930 in Ramelton, Irland) ist ein US-amerikanischer Biochemiker und Parasitologe irischer Herkunft. Im Jahre 2015 erhielt er gemeinsam mit Satoshi Ōmura und Tu Youyou den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Er und Ōmura entdeckten den Arzneistoff Avermectin, der bei der Behandlung von parasitären Infektionen (insbesondere gegen Fadenwürmer) eingesetzt wird.
William C. Campbell wurde in eine Mittelstandsfamilie in Ramelton geboren. Er studierte am Trinity College der University of Dublin, an dem er 1952 seinen Bachelor erlangte. In der Folge begab er sich, durch ein Fulbright-Stipendium unterstützt, in die Vereinigten Staaten, wo er an der University of Wisconsin–Madison 1954 seinen Master machte und 1957 mit einer Arbeit über den Saugwurm Fascioloides magna zum Ph.D. promoviert wurde. Danach war er über 30 Jahre (bis 1990) am Merck Institute for Therapeutic Research tätig, in denen er unter anderem an der Entwicklung von Avermectin maßgeblich beteiligt war. 2002 wurde er zum Mitglied der National Academy of Sciences der Vereinigten Staaten gewählt.
Derzeit lehrt und forscht Campbell als emeritierter Professor an der Drew University in Madison, New Jersey.
Seit 1962 ist er US-amerikanischer Staatsbürger.

Team Foundation Server

Der Team Foundation Server (TFS) von Microsoft ist eine Windows-Plattform für kollaborative Softwareprojekte. Über den TFS können Projekte geplant, erstellt und verwaltet werden. Er kann dabei bis zu 2000 Entwickler und 500 Projekte verwalten. Für kleine Projekte gibt es die Express-Edition, die für maximal fünf Benutzer kostenlos erhältlich ist. TFS stellt sich in der Geschichte der Source-Verwaltungssysteme von Microsoft als der Nachfolger von Microsoft Visual SourceSafe dar.

Auf Basis der Prozessvorlagen unterstützt der TFS verschiedene Entwicklungsverfahren. Vorlagen für die Standardverfahren CMMI, Agile Softwareentwicklung oder Scrum werden mitgeliefert. Andere Hersteller bieten weitere Prozessvorlagen an. Alle Prozessvorlagen liegen in Form von XML-Dateien vor, so dass grundsätzlich ein (XML-)Editor für deren Bearbeitung ausreicht. Für eine einfachere und schnellere Anpassung steht allerdings ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem die Anpassungen direkt in der Entwicklungsumgebung vorgenommen werden können. Die beim Prozess mitgelieferte Dokumentation („Process Guidance“) liegt statisch vor, kann aber dank verfügbaren Quelldateien angepasst und neu erstellt werden.
Die involvierten Teammitglieder können mit verschiedenen Werkzeugen (zum Beispiel Microsoft Visual Studio, Microsoft Excel, Microsoft Project, Microsoft Infopath, Word, Outlook oder Web) Prozessschritte bearbeiten und die entsprechenden Arbeitsschritte (“workflows”) anstoßen. Die genannten Programme integrieren sich direkt in den TFS, so dass auf einer einheitlichen Plattform gearbeitet werden kann.
Bestandteile einer Prozessvorlage sind Work Items, Reports, Abfragen und diverse Dokumente.
TFS integriert eine eigene Versionskontrolle für den Quellcode der verwalteten Projekte. Die gängigen Operationen eines Versionskontrollsystems werden unterstützt.
Die Buildengine des TFS heißt TFBuild (auch: Team Foundation Build oder Team Build) und ermöglicht das automatische Erstellen („build“) des entwickelten Produkts, optional auch mit Dokumentation. Dabei kann man auch Unittests ausführen und Statistiken bzw. Berichte (“reports”) generieren lassen.
Die Versionen 2005 und 2008 von TFBuild basieren nur auf dem Build-Tool MSBuild. Version 2010 nutzt zusätzlich die Windows Workflow Foundation, um Builds zusammen auszuführen. Eine Neuerung von Version 2015 ist es, alternativ zu MSBuild auch andere Build-Engines wie etwa Apache Ant oder Apache Maven für die Builds zu benutzen.
Zumindest die Version 2015 von TFBuild ist nicht nur mit Team Foundation Server, sondern auch unter Visual Studio Online verwendbar.
Über ein integriertes Data-Warehouse werden automatisch Berichte (“reports”) erstellt (etwa mit Metriken, Fehlerstatistik, Leistungsanalyse usw.) Die Berichte sind für unterschiedliche Zielpersonen zugeschnitten (Kostenverantwortliche, Entwickler, Projektleiter) und geben jeweils einen Überblick über den Projektstand. Technische Grundlage ist ein sogenannter “report server”, der seine Ausgabe über einen Microsoft SharePoint Server generiert. Dadurch können die Berichte sowohl direkt als auch in Microsoft Project, Excel und innerhalb von Visual Studio benutzt werden.
Der TFS kann entweder als Server in einem Active Directory oder einzeln betrieben werden. Für die Benutzerverwaltung kennt der Server die Windows-Benutzer und Gruppen sowie weitere Gruppen im TFS. Beim Anlegen eines Projekts werden vier Gruppen automatisch erstellt: Lesezugriff (Readers), Schreibzugriff (Contributors), Administratoren (Project Administrators) und eine interne Gruppe zum Buildmanagement (Build Services).
Die Berechtigungen für den “Sharepoint Server” sowie das “reporting system” müssen vom Administrator von Hand gesetzt werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Windows-Gruppen zu definieren und zu verwenden.
Der TFS ist auf dem Prinzip einer Schichtenarchitektur entwickelt worden. Anwendungs- und Datenschicht können auf einem einzelnen Server oder auf separaten Servern installiert werden.
Der TFS benötigt folgende Software:
Ab der Version 2010 kann der Team Foundation Server auch auf einem Client-Betriebssystem installiert werden. Hierfür wird eine Basis-Konfiguration angeboten, welche die Express-Version des Microsoft SQL Servers zur Datenhaltung benutzt. Diese Installationsform ist für Einzelentwickler gedacht, die den Team Foundation Server benutzen wollen. Microsoft möchte hierdurch den Team Foundation Server als Nachfolger des Produkts Microsoft Visual SourceSafe etablieren, welches nicht mehr von Microsoft gepflegt wird.
Die einzelnen Komponenten, mit Ausnahme des Windows-Server-Betriebssystems und des SQL Servers, sind Bestandteil des Produkts.
Es gibt ein Hilfsprogramm, das Interoperabilität zwischen TFS und anderen Versionskontrollsystemen herstellt. Ein solches gibt es für Git als plattformunabhängiges Java-Hilfsprogramm (Git-tf) oder als reines Windows-Programm (Git-tfs). Auch eine Austauschplatform für PTC-Integrity ist verfügbar.

Josu Ortuondo Larrea

Josu Ortuondo Larrea (* 13. Februar 1948 in Bilbao) ist ein spanischer Politiker der baskisch-nationalistischen Partei PNV. Von 1999 bis 2009 war er Mitglied des Europäischen Parlaments.
Neben einem Studium der Betriebswirtschaftslehre, die er 1982 mit einem Master of Business Administration abschloss, arbeitete Ortuondo von 1969 bis 1987 als Bankkaufmann. Danach war er bis 1991 Generaldirektor des öffentlich-rechtlichen baskischen Radio- und Fernsehsenders Euskal Telebista. Von 1991 bis 1999 leitete er die Messe von Bilbao. Daneben war er Präsident verschiedener Unternehmen, etwa des Energieversorgers Bilbogás.
Nach dem Ende der Franco-Diktatur schloss sich Ortuondo der wieder zugelassenen Partei PNV an, deren Vorstand er 1983 bis 1987 als Verantwortlicher für Verwaltungs- und Finanzangelegenheiten angehörte. Von 1991 bis 1995 war er Bürgermeister von Bilbao, ab 1995 auch Präsident des baskischen Städtetags. Zudem war er 1994–1999 Vorstandsmitglied des Rats der Gemeinden und Regionen Europas und 1995–1999 Vorstandsmitglied von Eurocities.
Bei der Europawahl 1999 wurde Ortuondo ins Europäische Parlament gewählt, dem er bis 2009 angehörte. Er war hier Mitglied im Vorstand der liberalen Fraktion ALDE und saß im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr.

Montreal (Band)

Montreal ist eine 2003 in Hamburg gegründete Punk-Rock-Band, die als eine der wenigen Bands mit deutschen Texten auch im Ausland bekannt ist und bereits in 17 Ländern getourt hat.

Montreal entstand Ende 2003 in Hamburg, ihr erstes Konzert spielte die Band am 21. Dezember 2003 in Wien. Der Name Montreal beruht auf dem Geburtsort des Schlagzeugers Max Power. 2004 spielte die Band ihre ersten Auftritte regelmäßig im Vorprogramm von Pyogenesis sowie eine Tour mit den Alternative Allstars.
2005 erschien das Debütalbum Alles Auf Schwarz bei Hamburg Records. Das Intro und Outro der Platte wird von Oliver Rohrbeck, dem deutschen Sprecher von Justus Jonas von den Drei Fragezeichen gesprochen. Die ausgekoppelte Single Solang die Fahne weht lief auf MTV und VIVA. Im selben Jahr tourten Montreal noch mit Sondaschule, Loikaemie, Bombshell Rocks und EL*KE. Nachdem sie 2006 mit Spittin’ Vicars, The Go Faster Nuns, ZSK, Randy und der Bloodhound Gang in Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Italien, Deutschland und Polen unterwegs war, begab sich die Band ins Studio und nahm das zweite Album Die schönste Sprache der Welt auf, welches nach einer Headlinertour in Russland dann 2007 erschien. Zu Promotionzwecken unternahm die Band die erste eigene Headlinertour durch Deutschland, spielte als Vorgruppe von Samiam und reiste mit der Bloodhound Gang durch Deutschland, Schottland, Irland und Belgien. Außerdem tourte Montreal durch Estland und Russland, wo ihr Video inzwischen auch im Musikfernsehen lief.
Die Band veröffentlichte ihr drittes, selbstbetiteltes Studioalbum am 25. September 2009, die Vorab-EP Zwischen Tür und Angel erschien am 26. Juni. Von Herbst 2009 bis Frühjahr 2011 spielten Montreal ihre über 100 Konzerte im In- und Ausland umfassende Tour, die von Clubkonzerten bis zur Headlinerposition der Rock am Ring Warm Up Party auf dem Nürburgring alle Größen von Zuschauerkapazitäten beinhaltete. Ende 2010 war die Band dann mit der deutschen Punklegende Slime auf ihrer Reunion Tour durch Deutschland und Österreich unterwegs.
2011 trennte sich die Band vom Label Hamburg Records und ging im Herbst mit Produzent Sascha Höhm ins Studio, um das vierte Album aufzunehmen.
Kurz vor der Neues aus der Hobbythek-Tour im März 2012 erschien die Doppelsingle Das falsche Pferd/Neues aus der Hobbythek. Am 18. Mai 2012 erschien das vierte Studioalbum Malen nach Zahlen auf dem Label Amigo Records, welches die Band für zukünftige Veröffentlichungen gegründet hat.
Neben der eigenen „Malen nach Zahlen“ Tour, die sich über 18 Monate zog, tourte Montreal 2013 auch mit Royal Republic, Madsen und Itchy Poopzkid.
Direkt nach der Jubiläumstour „Barfuß und Lackschuh – 10 Jahre Montreal“, auf der die Band erstmals die 1000 Menschen fassende Fabrik in Hamburg ausverkaufen konnte, wurde mit den Arbeiten an Studioalbum Nummer 5 begonnen. Neben Sascha Höhm war diesmal zusätzlich auch Sebastian Blascke im Produktionsteam, erstmals fanden die Aufnahmen in Köln statt.
Das nach der Kölner Punkkneipe benannte Album „Sonic Ballroom“ erschien am 15. August 2014 auf dem bandeigenen Label Amigo Records.

Karl von Croy

Carl Alfred 12. Herzog von Croÿ (* 29. Januar 1859 in Brüssel; † 28. September 1906 in Schloss Karapancsa bei Hercegszántó in Ungarn) war der Standesherr der ehemaligen westfälischen Herrschaft Dülmen und Mitglied des Preußischen Herrenhauses.
Carl Alfred von Croy entstammte einer uradeligen Familie der Picardie, die bereits im frühen 12. Jahrhundert mit Guermond und Robert de Croy erscheint. Die Familie hatte sich seit dem späten Mittelalter in den südlichen Niederlanden (heute zu Belgien und Nordfrankreich gehörig) ausgebreitet. Die Herrschaft Croy wurde 1598 von König Heinrich IV. von Frankreich zum Herzogtum erhoben, im Gegenzug wurden die Croy als Feudalherren in den damals spanischen Niederlanden mit der Würde eines Granden I. Klasse von Spanien ausgezeichnet.
Im Zuge der französischen Eroberungen durch die Revolutionsheere wurden die bis dahin zum Römischen Reich Deutscher Nation gehörenden linksrheinischen Gebiete von Frankreich im Frieden von Lunéville 1801 annektiert und die dortigen reichsständischen Feudalherren (außer Croy auch Arenberg, Metternich, Quadt und andere) enteignet. Durch den Reichsdeputationshauptschluss wurden diese 1803 durch säkularisierte geistliche Gebiete im rechtsrheinischen Deutschland entschädigt. Die Familie Croy erhielt bei dieser Gelegenheit die Herrschaft Dülmen und wurden mit dieser Standesherrschaft im Wiener Frieden 1815 Preußen zugeteilt. Seit dem 12. Oktober 1854 wurden sie erbliche Mitglieder des Preußischen Herrenhauses.
Carl Alfred Herzog von Croy wurde in Brüssel als einziger Sohn des Rudolf, 11. Herzog von Croy und der Prinzessin Natalie von Ligne geboren. Eine seiner vier Schwestern war Erzherzogin Isabella von Österreich. Nach dem Tode seines Vaters erbte Carl Alfred nicht nur die Herrschaft Dülmen, sondern auch dessen Sitz im Preußischen Herrenhaus, den er von 1902 bis 1906 innehatte. Er war seit dem 25. April 1888 mit Marie-Ludmilla Prinzessin und Herzogin von Arenberg (1870–1953) verheiratet. Dieser Ehe entsprossen vier Kinder, drei Söhne und eine Tochter. Carl Alfred Herzog von Croy starb am 28. September 1906 in Schloss Karapancsa in Ungarn. Sein Sohn Karl Rudolf Engelbert Philipp Leo folgte ihm als 13. Herzog.

Otto Preßler

Otto Preßler (* 29. Dezember 1895 in Kiel; † 8. Juli 1981) war ein deutscher Politiker der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD).

Preßler wurde nach der Volksschule zum Einrichter ausgebildet. Im Ersten Weltkrieg war er Soldat und wurde als Waffenmeister eingesetzt. Nach der Rückkehr nach Kiel Anfang 1919 arbeitete er bei der Werft „Stocks & Kolbe“. Dort wurde er später Betriebsratsmitglied. In den 1920er Jahren wechselte er zur „Germania Werft“. Nach 1945 wurde er Bevollmächtigter der IG Metall in Kiel und Betriebsratsvorsitzender der Firma Hagenuk.
Preßler gehörte seit 1911 der Sozialistischen Arbeiterjugend an, die in Kiel als „Freie Jugendorganisation an der Kieler Förde“ auftrat. Er trat im Januar 1919 neugegründeten KPD bei. Ab 1920 war er Vorsitzender der KPD. 1929 wurde er wegen Rechtsabweichlertum aus der Partei ausgeschlossen und trat der KPDO bei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er erneut KPD-Mitglied.
Preßler gehörte 1946/47 den beiden ernannten Landtagen von Schleswig-Holstein an. Im ersten ernannten Landtag war er Vorsitzender der KPD-Fraktion.
Bei den Kommunalwahlen 1946 wurde er in der Rat der Stadt Kiel gewählt.

Schyrjajewe

Schyrjajewe (ukrainisch Ширяєве; russisch Ширяево/Schirjajewo) ist eine Siedlung städtischen Typs und das administrative Zentrum des gleichnamigen Rajons in der ukrainischen Oblast Odessa mit etwa 6.800 Einwohnern (2013).
Die 1795 gegründete Ortschaft liegt am Welykyj Kujalnyk 125 km nördlich vom Oblastzentrum Odessa und besitzt seit 1965 den Status einer Siedlung städtischen Typs.
Ananjiw | Arzys | Balta | Beresiwka | Bilhorod-Dnistrowskyj | Biljajiwka | Bolhrad | Ismajil | Juschne | Kilija | Kodyma | Kotowsk | Odessa | Reni | Rosdilna | Tatarbunary | Teplodar | Tschornomorsk | Wylkowe
Siedlungen städtischen Typs Awanhard | Beresyne | Borodino | Chlibodarske | Frunsiwka | Iwaniwka | Kominterniwske | Krasni Okny | Ljubaschiwka | Lymanske | Mykolajiwka | Nowi Biljari | Olexandriwka | Owidiopol | Petriwka | Radisne | Rauchiwka | Sarata | Satyschschja | Satoka | Sawran | Schyrjajewe | Selenohirske | Serhijiwka | Serpnewe | Slobidka | Suworowe | Tajirowe | Tarutyne | Tschornomorske | Welyka Mychajliwka | Welykodolynske | Zebrykowe

Last Week Tonight with John Oliver

Last Week Tonight with John Oliver (häufig verkürzt als Last Week Tonight) ist eine US-amerikanische satirische Late-Night-Talk- und News-Show, die seit dem 27. April 2014 sonntags auf den Pay-TV-Kanälen von HBO in den Vereinigten Staaten und Kanada ausgestrahlt wird. Die halbstündige Show wird von John Oliver moderiert.

Last Week Tonight ist eine satirische Nachrichtensendung, in der aktuelle Ereignisse kommentiert werden. Damit lehnt sie sich inhaltlich an die Daily Show an, bei der John Oliver zuvor tätig war. Anders als in der Daily Show bilden aber auch investigative Elemente einen Schwerpunkt. In einigen Folgen sind Studiogäste eingeladen. Unüblich für ein Comedy-Format sind ausgedehnte Segmente; mit bis zu 22 Minuten Dauer übertreffen diese teils Segmente von einstündigen Sendungen.
Große Teile der Sendung, besonders auch die langen Segmente, werden regelmäßig auf dem eigenen YouTube-Kanal veröffentlicht. Mehrere Videos haben sich in den Vereinigten und anderen Staaten zu viralen Videos entwickelt. In Deutschland hat sich vor allem ein Segment über die Struktur der FIFA, das kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgestrahlt wurde, stark in den sozialen Netzwerken verbreitet.
Im Februar 2015 gab HBO bekannt, auch eine dritte und vierte Staffel der Sendung zu finanzieren.
Die Sendung wurde 2015 für einen PGA-Award nominiert und gewann bei den Writers Guild of America Awards den Preis für die beste Comedy- oder Varietésendung.

Berlin für Helden

Berlin für Helden ist ein deutscher Liebesfilm aus dem Jahr 2012 des Regisseurs Klaus Lemke mit Saralisa Volm.

Fünf junge Menschen, die in Berlin in den Tag hinein leben – Saralisa kommt mit dem Zug am Hauptbahnhof an, frisch getrennt von ihrem Freund. Anna und Henning fahren stattdessen mit dem Auto in die Hauptstadt. Doch dort lässt sie ihn einfach stehen: „Amüsier dich doch mal, mach doch mal was!“ Daraufhin versucht sich Henning als Kleinunternehmer und gründet einen Kurierdienst mit dem Namen „Cash und keine Fragen“. Anna hat währenddessen ein Date mit dem italienischen Musiker Marco. Dieser landet aber schon in der nächsten Nacht mit Saralisa in der Kiste. Ihr Ex-Freund Andreas, Schauspieler am Theater, ist allerdings wenig erfreut, als er sie mit dem kleinwüchsigen Italiener in einem Berliner Café sieht. „Man muss schon nach Berlin fahren, um mal so richtig durchgevögelt zu werden!“, antwortet Saralisa auf Andreas Verwunderung. So kreuzen sich all ihre Wege und sie landen in verschiedensten Konstellationen miteinander im Bett.

Joachim Spiegel

Joachim Spiegel (* 16. Juni 1911 in Berlin; † 1. November 1989 in Nürtingen) war ein deutscher Ägyptologe.
Joachim Spiegel studierte ab 1929 Ägyptologie an der Universität Berlin, wo er 1935 bei Hermann Grapow promoviert wurde. 1935/36 war Assistent an der Universität Leipzig bei Walther Wolf, 1937 erfolgte dort seine Habilitation. Für 1936/37 erhielt er das Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts. Danach blieb er bis 1940 in Kairo, konnte jedoch als Nichtmitglied der NSDAP an der dortigen Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts keine feste Stelle erhalten; er war jedoch in Kairo auch menschlich wenig beliebt. Von 1941 bis 1945 war Spiegel aufgrund seiner Arabischkenntnisse für den deutschen Propagandasender des Auswärtigen Amtes für Arabien tätig, zunächst mit Dienstsitz in Athen, dann in Belgrad, zuletzt in Berlin. 1945 wurde er Privatdozent an der Universität Göttingen, 1950 bis 1952 war er kommissarischer Leiter des dortigen ägyptologischen Instituts, 1957 wurde er zum außerplanmäßiger Professor für Ägyptologie ernannt.